Orte
Sehenswürdigkeiten und Orte in Tana Toraja
Grabstätten, Dörfer, Aussichtspunkte und Märkte: was Sie dort erwartet und wie Sie respektvoll zu Besuch kommen.
Batutumonga: Reisterrassen an den Hängen des Sesean
Eine Siedlung am Südhang des höchsten Berges von Toraja, mit Reisterrassen zum Tal von Rantepao und einem offiziell erfassten Aussichtspunkt.
Bori' Parinding: Zeremonien und ihre steinernen Zeugnisse
Die Steine von Bori' Parinding erinnern an konkrete Zeremonien. Zum Rante gehören Grabstätten und familiäre Hausanlagen.
Buntu Burake: die Christusstatue über Makale
Ein modernes religiöses Denkmal mit Aussicht über Makale. Es macht sichtbar, welchen Platz das Christentum im heutigen Toraja hat.
Buntu Pune und Rante Karassik: eine geteilte Siedlung
Wohnanlage und Zeremonienplatz bilden in der Nominierung weiterhin eine Einheit. Dazwischen liegt heute die Bebauung einer wachsenden Stadt.
Kambira: Bestattungen von Säuglingen in Bäumen
Eine Bestattungsform für vor dem Zahnen verstorbene Kinder, die als Rückkehr in den Mutterleib verstanden wurde.
Kande Api: eine nominierte Siedlung im Wandel
Eine der zehn nominierten torajanischen Siedlungen. Hier wurde besonders genau untersucht, wie sich Erhaltungsansprüche und heutige Nutzung widersprechen.
Ke'te Kesu': eine zusammenhängende Siedlungslandschaft
Ke'te Kesu' ist mehr als eine Reihe geschwungener Dächer. Häuser, Speicher, Gräber, Zeremonienplatz und Nutzflächen gehören hier zusammen.
Lemo: Felsgräber und Tau-Tau in Toraja
Die Nominierung beschreibt Lemos Felskammern und Tau-Tau zusammen mit einer nahen Hausanlage. Die Grabwand gehört in diesen familiären Zusammenhang.
Lolai: über der Wolkendecke der Toraja-Täler
Ein Höhenrücken nördlich von Rantepao mit morgendlichen Wolken im Tal. Gegen halb acht verlieren die Wolkenbänke gewöhnlich ihre Form.
Londa: Höhlen- und Felsgräber in Toraja
Höhlen und Felskammern gehören in Londa zu einer familiären Grablandschaft. Die genaue Beschreibung der Stätte ist keine Freigabe für den beliebigen Umgang mit Gräbern.
Makale: See, Denkmal und Standort im Süden
Die ruhigere der beiden Bezirkshauptstädte Torajas liegt um einen See. Für Ziele im südlichen Hochland kann sie der passendere Standort sein.
Nanggala: Häuser, Speicher und familiärer Raum
Die UNESCO-Nominierung beschreibt Nanggala als zusammenhängende Anlage von Häusern, Speichern, familiärem Freiraum, Zeremonienplatz und Gräbern.
Ollon: Grashügel und Flusstal in Bonggakaradeng
Ein Tal mit Weidehügeln abseits der üblichen Toraja-Route. Die Anfahrt ist eine eigene Entscheidung und kein spontaner Abstecher.
Pala' Toke': ein Grabhügel über Reisfeldern
Eine nominierte Grabstätte, über die kaum etwas veröffentlicht wurde. Diese Grenze sollten Sie kennen, bevor Sie einen Besuch planen.
Pallawa: Tongkonan und Reisspeicher als Siedlung
Gegenüberliegende Häuser und Speicher bilden in Pallawa eine Anlage. Der östlich gelegene Zeremonienplatz gehört ebenfalls zur nominierten Stätte.
Pasar Bolu: der Viehmarkt bei Rantepao
Hier werden die Tiere gekauft, die eine Familie für ein Rambu solo' benötigt. Der Markt zeigt auch die wirtschaftliche Seite der Zeremonien.
Rantepao: der übliche Ausgangspunkt für Toraja-Reisen
Bezirkshauptstadt, Sitz der Toraja-Kirche und praktischer Mittelpunkt für viele mehrtägige Reisen ins Hochland.
Sangalla': frühere Herrschaft und Museum Buntu Kalando
In einem früheren Herrschersitz bewahrt ein registriertes Museum die materielle Geschichte eines torajanischen Herrschaftsgebiets.
Sarambu Assing: ein Wasserfall im Bezirk Bittuang
Ein zu Fuß erreichbarer Wasserfall in der Kiefernlandschaft westlich von Makale. Ähnliche Namen führen häufig zur Verwechslung mit einem anderen Ort.
Tumakke: ein Tongkonan mit einem Dach aus Stein
Ein Haus mit Steinplatten statt Bambus, abseits der üblichen Routen. Sein baulicher Zustand verdient ebenso viel Aufmerksamkeit wie das Dach.